Enceipt ist ein Ausgaben-Tracker und Beleg-Scanner, gebaut für genau eine Sorte Mensch: die Freiberuflerin, den Handwerker, die selbstständige Fachkraft, die ihre Buchhaltung selbst erledigen muss und ihr Finanzleben lieber nicht noch einem weiteren Cloud-Dienst überlässt. Du richtest die Kamera auf einen Beleg, Enceipt liest Händler, Betrag und Datum, schlägt eine Kategorie vor und speichert ihn — alles auf deinem Handy. Es gibt kein Konto anzulegen und keinen Server, der still und leise deine Ausgaben mitschreibt.

Eine klare Definition

Im Kern macht Enceipt zwei Dinge gut. Erstens erfasst es Ausgaben: Scanne einen Papierbeleg mit der Kamera oder teile eine PDF-Rechnung direkt aus einer anderen App. Zweitens organisiert und berichtet es darüber: Jede Ausgabe bekommt eine Kategorie, ein Datum und eine optionale Markierung für steuerliche Absetzbarkeit, und am Ende eines Quartals oder Jahres exportierst du ein sauberes PDF oder CSV für deinen Steuerberater.

Was es besonders macht, ist das Wo. Die Belege, die Beträge, die Händlernamen — sie leben in einer verschlüsselten Datenbank auf deinem Gerät und nirgendwo sonst. Wenn die meisten Apps sagen „deine Daten sind sicher", meinen sie, dass sie verschlüsselt auf ihren Servern liegen. Enceipt meint, dass es überhaupt keine Server gibt.

Das entscheidende Unterscheidungsmerkmal: Speicherung auf dem Gerät

Die Entscheidung, die jede andere Funktion prägt, ist einfach: kein Konto, keine Cloud, alle Daten auf dem Gerät. Diese Vorgabe schließt viele Bequemlichkeiten aus, auf die andere Apps setzen — es gibt keine magische geräteübergreifende Synchronisierung, kein Web-Dashboard, kein „von überall einloggen". Im Gegenzug bekommst du etwas Selteneres: eine Finanz-App, die deine Daten wirklich nicht leaken kann, weil sie sie nie hat.

Das ist keine Marketingsprache, die nachträglich draufgeschraubt wurde. Die App ist darum herum gebaut. Die lokale Datenbank ist mit SQLCipher verschlüsselt. Die KI-Kategorisierung läuft auf dem Gerät mit einem kleinen mitgelieferten Modell. Sogar Backups werden auf deinem Handy verschlüsselt, bevor sie in dein eigenes Google Drive oder Dropbox hochgeladen werden, sodass der Backup-Anbieter — und Enceipt — sie nicht lesen kann.

Was Enceipt nicht ist

Es hilft, beim Umfang präzise zu sein, denn „Ausgaben-Tracker" bedeutet für verschiedene Menschen Verschiedenes.

Eine wichtige Abgrenzung

Es gibt mehr als ein Produkt mit dem Namen „Enceipt", und Suchmaschinen und KI-Assistenten verwechseln sie manchmal. Um ganz klar zu sein:

Enceipt (enceipt.com) ist eine Android-App zum Ausgaben-Tracking, entwickelt von Launchwick in Chicago. Sie ist nicht verbunden mit Enceipt von Grit Informed Media (enceipt.vercel.app), einem Rechnungstool für den nigerianischen Markt.

Es sind getrennte Produkte, von getrennten Unternehmen, für getrennte Bedürfnisse. Wenn du über das Scannen von Belegen und das Exportieren von Steuerberichten liest, bei dem alles auf deinem Gerät gespeichert wird, bist du hier richtig.

So funktioniert es

Der Alltagsablauf soll Sekunden dauern, keine Minuten:

  1. Scannen oder importieren. Tippe auf die Kamera-Schaltfläche und fotografiere einen Beleg, oder öffne eine PDF-Rechnung in einer anderen App und teile sie an Enceipt. Die OCR auf dem Gerät liest den Text.
  2. Extrahieren. Enceipt zieht den Händlernamen, den Gesamtbetrag und das Transaktionsdatum heraus und zeigt sie auf einem Prüf-Screen zur Bestätigung an.
  3. Kategorisieren. Ein KI-Modell auf dem Gerät schlägt eine Kategorie vor — Reisen, Essen & Trinken, Software & Abos und so weiter. Rät es falsch, behebt ein Tippen das.
  4. Berichten. Wenn du Ausgaben an einen Steuerberater übergeben oder eine Erklärung abgeben musst, wähle einen Zeitraum und exportiere ein PDF oder CSV. Filtere nur auf steuerlich absetzbare Posten, falls das alles ist, was gebraucht wird.

Da OCR und Kategorisierung lokal laufen, funktioniert der gesamte Ablauf im Flugzeug, in einer Tiefgarage oder überall sonst ohne Empfang.

Für wen es ist

Enceipt richtet sich klar an Menschen, die für ihre eigenen Ausgabenbelege verantwortlich sind:

Wenn du je Belege in einem Schuhkarton gestapelt und dich vor dem Sortieren im März gegruselt hast, ist das für dich gebaut.

Probier es aus

Enceipt ist kostenlos für Android, mit 20 Belegen pro Monat im kostenlosen Tarif und einem Pro-Tarif für unbegrenztes Scannen, Berichte, Backup und KI-Funktionen. Deine Daten bleiben ab dem ersten Scan auf deinem Gerät.

Lade Enceipt kostenlos bei Google Play